Untermenü

Inhalt

Viele Menschen in Spitzenpositionen haben mit einer Lehre begonnen. Hier einige die in Rohrbach ihre Berufsschulzeit verbracht haben:

Mag. Barbara Neßlböck

(Juristin in der Agrar- und Forstrechtsabteilung)

Barbara Neßlböck machte 2000 – 2003 die Lehre zur Bürokauffrau und schloss diese mit anschließender Berufsreifeprüfung samt Studienberechtigung mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Berufsbegleitend absolvierte sie das Jus Studium an der JKU Linz.

Derzeit ist Barbara Neßlböck Juristin in der Agrar- und Forstrechtsabteilung und bereits seit 14 Jahren beim Amt der OÖ Landesregierung tätig. Im Rahmen ihres 4wöchigen Auslandspraktikums trafen wir sie 2014 Brüssel. Große Anerkennung und Gratulation für solch einen engagierten und gelungenen beruflichen Werdegang. Es trägt ganz sicher zur Motivation unserer Schüler bei, sich zusätzlich zur LAP weitere Qualifikationen anzueignen und neue Wege einzuschlagen.

Michael Eisenrauch, MAS, MSc

Michael Eisenrauch

(Mitglied der Direktion Basler Kantonalbank)

Michael Eisenrauch besuchte die Berufsschule Rohrbach von 1991 bis 1994 und erwarb von 1997 – 2000 die Berufsreifeprüfung an der Bundeshandelsakademie in Rohrbach.

Michael Eisenrauch, geboren am 26. Mai 1976, begann als Lehrling zum Bankkaufmann und durchlief mehrere Ausbildungsstationen in Vertrieb und Produktentwicklung. Im Zuge seiner anschließenden Tätigkeit als Leiter der Abteilung E-Business der Sparkasse Oberösterreich besuchte er zahlreiche Fortbildungskurse. In zahlreichen nationalen und internationalen Projekten erwarb er unterschiedlichstes Fach-Know-how und bildete sich in Richtung Sozialkompetenz weiter.

Er ist seit mehr als 15 Jahren im Bankenumfeld und seit 1999 in leitender Position tätig. 2001 wurde ihm die Prokura verliehen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit studierte er an der Johannes Kepler Universität Linz und an der Donau-Universität in Krems, wo er die Titel “Certified E-Business Manager” und “Master of Advanced Studies” erwarb. 2004 erwarb er den Titel „Certified Project Manager“ und 2005 graduierte er zum “Master of Science”. Seit 2001 unterrichtet er neben seinem beruflichen Engagement an diesen beiden Universitäten.

Seine Schwerpunkte liegen im Projekt- und Prozessmanagement, im Bereich “Useability” für Internet-Anwendungen, Mobile-Geräte und Mobile-Anwendungen und der damit verbundenen Qualitäts-sicherung, sowie im Bereich ERP (Enterprise Resource Planning) für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) in Österreich. Im Bankenbereich liegen seine Schwerpunkte in der Konzeption und Durchführung von Multikanalstrategien, Mehrwert- und Bonussystemen, sowie im Bereich der Kundenbindung. Bei all seinen Projekten und Vorhaben verfolgt er den Ansatz der Ganzheitlichkeit mit dem Ziel, dass Technik den Menschen unterstützt und nicht behindert.

Dir. Helmut Kern

Helmut Kern

(Geschäftsleiter Raiffeisenbank Region Pregarten)

Als ehemaliger Schüler der Berufsschule Rohrbach und somit Lehrling des damals noch als Schulversuch geführten „Bürokaufmannes im Kreditwesen“ (heutiger Lehrberuf „Bankkaufmann“) möchte ich nachstehende Erfahrungen aus meiner Berufsschulzeit weitergeben:

Die Berufsschule Rohrbach steht laufend im engsten Kontakt mit den Ausbildungs­betrieben. Damit ist ein hoher Bezug für eine praxisorientierte Ausbildung gegeben, was ich als sehr wichtig erachte. So ist gewährleistet, dass eine sehr gute Vernetzung von theoretischer Wissensvermittlung (fachliche Kompetenz), persönlicher Weiterentwicklung des Lehrlings (persönliche und soziale Kompetenz) und praxis­orientierter Ausbildung (Beratungskompetenz, Verkaufskompetenz) stattfindet. Ergänzt wird das Ganze durch eine ausgezeichnete fachliche und persönliche Kompetenz des gesamten Lehrerteams an der Berufsschule Rohrbach.

Dieses hohe Niveau der Ausbildung bestätige ich als Geschäftsleitern einer Bank mit 64 Mitarbeitern insofern, als wir selbst jährlich ein bis zwei Lehrlinge ausbilden und mit der Qualität der Berufsschule höchst zufrieden sind.

Ich bin überzeugt, die Berufsschule Rohrbach bereitet bestens auf die verschiedensten Berufsbilder des Bankkaufmannes (Serviceberater, Kundenberater, Privatkundenberater, Sachbearbeiter, …) vor. Ist der Lehrling auch noch bereit sich selbst Ziele zu setzen und sich permanent weiterzubilden, eine Liebe zur Aufgabe und Funktion zu entwickeln, Herz, Charme, Kompetenz und auch Biss zu zeigen, steht einer späteren Führungskarriere nichts im Wege.

Dir. Klaus Stöckler

Klaus Stöckler

Als ehemaliger Schüler der 1. Lagerhausklasse habe ich in der Berufsschule Rohrbach für meine spätere Karriere den Grundstein gelegt. Ich hatte das Glück in der speziell dafür organisierten Lagerhausklasse zu sein und wurde bereits 1976 auf meine Tätigkeit im Lagerhaus bestens vorbereitet.

Meinem Wunsch in eine Führungsposition vorzurücken, habe ich durch konsequente Weiterbildungsmaßnahmen erreicht. Bereits 1988 wurde ich zu einem der jüngsten Geschäftsführer Oberösterreichs bestellt und habe schon damals die Möglichkeit erhalten einen Betrieb mit allen Konsequenzen zu führen. Dafür musste aber auch einiges in Kauf genommen werden. Die bereits gegründete Familie musste umsiedeln, meine Söhne kamen in andere Schulen und auch im neuen Wohnort waren einige Veränderungen notwendigen.

Die Früchte der Arbeit wurden aber honoriert und bereits 1992 habe ich durch die Fusionierung mit der Lagerhausgenossenschaft Linz-Leonfelden die heutige Lagerhausgenossenschaft Urfahr und Umgebung als Führungsaufgabe erhalten. Viele Veränderungen waren notwendig in einem Betrieb mit 120 Beschäftigten.

Zusätzlich zu meiner Tätigkeit habe ich 1996 – 1999 die Geschäftsführung der Genossenschaft Pregarten-Gallneukirchen übernommen und hatte damit die Verantwortung für einen großen Teil des Mühlviertels.

Die Genossenschaft Urfahr und Umgebung hat sich aber in den letzten 10 Jahren ein zusätzliches Standbein durch die Vermietung und Verpachtung von Immobilien geschaffen. Eine Tochterunternehmung wurde gegründet, die ich seit diesem Zeitpunkt auch leiten darf. Zu diesen Immobilien gehören u.a. das Leone-Einkaufszentrum, das Nahversorgerzentrum Vorderweißenbach, die Salamireifeanlage Bad Leonfelden um nur einige zu nennen.

Durch alle diese Maßnahmen ist es mir gelungen das Eigenkapital unseres Betriebes gewaltig zu stärken, den Mitarbeitern moderne und sichere Arbeitsplätze zu bieten. Stolz bin ich vor allem auf die Führungsmannschaft, die mir bei all diesen Arbeiten mit Rat und Tat zur Seite steht. Ein Großteil dieser Führungsmannschaft hat ebenfalls die Fachausbildung der Berufsschule Rohrbach genossen.

Und wenn ich meiner Tätigkeit als Lehrlingsprüfer der Wirtschaftskammer bei den Prüfungen der Groß- und Einzelhandelskaufleute dabei bin, so kann ich den Unterschied zwischen den einzelnen Berufsschulen genau feststellen.

Mir ist es daher auch ein besonderes Anliegen und Bedürfnis bei dieser Gelegenheit der Berufsschule Rohrbach und seiner Führung zu danken und weiterhin viel Erfolgt bei der Lehrlingsausbildung wünschen.

Thomas Wakolbinger

Thomas Wakolbinger

Thomas Wakolbinger (22) aus Niederkappel erzählt über seinen bisherigen Werdegang vom Lehrling in der Raiffeisenlandesbank OÖ zum stellvertretenden Bankstellendirektor in der Raiffeisenbank Hofkirchen (Auszüge aus einem Interview der "Raiffeisen-Karriereporträts").

Wie funktioniert die Lehrlingsausbildung bei Raiffeisen OÖ? Gibt es irgendwelche Besonderheiten?

Das Besondere ist das duale Ausbildungssystem – also eine Mischung aus Theorie und Praxis. Die theoretischen Kenntnisse werden in der Berufsschule erlernt. In den Bankstellen und Fachabteilungen gibt es dann noch eine sehr genaue und praxisorientierte Ausbildung. Die Lehre und auch die Lehrlinge selbst haben bei Raiffeisen OÖ seinen sehr hohen Stellenwert.

Bestehen für Lehrlinge bei Raiffeisen OÖ Aufstiegschancen? Welchen Karriereweg haben Sie selbst bereits hinter sich?

Ich habe die Lehre in der Raiffeisenlandesbank OÖ in Linz absolviert. Nach den drei Lehrjahren habe ich in die Bankstelle in Niederkappel gewechselt. Dort war ich dann eineinhalb Jahre am Schalter und bin jetzt in der Raiffeisenbank Hofkirchen als stellvertretender Bankstellendirektor tätig. Man sieht also, Karriere mit Lehre funktioniert bei Raiffeisen OÖ.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten können bei Raiffeisen OÖ genutzt werden?

Bei Raiffeisenbank OÖ gibt es viele Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich persönlich habe nach meiner Lehre die Bankbasisausbildung abgeschlossen und mache jetzt die Ausbildung zum Kundenberater. Dazwischen werden auch immer wieder Seminare angeboten, die wir mittels E-Learning auch optimal in den Bankstellen nutzen können.

Ist Ihre Tätigkeit abwechslungsreich? Welchen Herausforderungen mussten Sie sich schon stellen?

Die Herausforderungen in meinem Beruf sind so vielfältig wie die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden. Diese wollen wir bestmöglich erfüllen, und genau das ist das Spannende daran. Und wenn jemand auf direkte Empfehlung zu mir kommt und ich kann weiterhelfen, dann motiviert das so richtig.